Adecco Stellenindex 04/2016: Nachfrage nach kaufmännischen Fachkräften bleibt stabil

  • 03.04.2016
  • 10:30
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Immobilienbranche mit größtem Anteil an kaufmännischen Berufen

Die meisten Stellenangebote für kaufmännische Jobs wurden von Personaldienstleistern ausgeschrieben (29 Prozent), in jeder zehnten Anzeige boten sie eine Stelle explizit im Personalwesen an. Handel, Banken und Versicherung bildeten mit 16 Prozent der Angebote in den letzten 12 Monaten die zweitgrößte Inserenten-Gruppe. 14 Prozent aller offenen Positionen im kaufmännischen Bereich wurden von der Industriebranche angeboten, 9 Prozent von Unternehmen, die freiberufliche, technische oder wissenschaftliche Dienstleistungen anbieten.

Bei der Betrachtung des prozentualen Anteils an kaufmännischen Stellen je Branche sieht das Podest jedoch anders aus. Im Grundstücks- und Wohnungswesen wurden in den letzten 12 Monaten in 2 von 5 Ausschreibungen Mitarbeiter mit kaufmännischem Background gesucht. Im Handel und in der Finanz- und Versicherungsbranche war es jeweils ein Drittel aller angebotenen Jobs.

Buchhaltung und Vertrieb sind die häufigsten Aufgabenbereiche

Mit über 65.600 Offerten in den vergangenen 12 Monaten wurden Vertriebsmitarbeiter am häufigsten gesucht. Eine Position als Buchhalter wurde in jeder zehnten Stellenanzeige angeboten, in 18 Prozent davon als Finanzbuchhalter. Diverse Sachbearbeiter-Tätigkeiten wurden in 46.830 Ausschreibungen beworben. Wer an einem klassischen Verkäufer-Job interessiert war, konnte unter 44.350 Angeboten nach einer passenden Stelle suchen. Darüber hinaus wurden viele Assistenten, Kundenberater, Personalfachleute und Steuerfachkräfte gesucht. Vergleichsweise weniger Jobs wurden für Bank- und Versicherungskaufleute angeboten (jeweils ca. 7.480). Ein Grund dafür könnte der voranschreitende Filialabbau bei den meisten Banken sein.

Viele Ausbildungsangebote im Einzelhandel und im Büromanagement

Wer einen kaufmännischen Beruf im Rahmen einer Ausbildung angestrebt hat, konnte unter 31.900 Anzeigen fündig werden. Somit war jedes dritte Ausbildungsangebot in den letzten 12 Monaten dem kaufmännischen Bereich zuzuordnen. Verkäufer bzw. Kaufmann im Einzelhandel (18 Prozent aller kaufmännischen Ausbildungsstellen) war der am häufigsten angebotene Lehrberuf. Wer gerne den gesamten Büroalltag organisieren will, konnte sich für eine Ausbildung als Kaufmann für Büromanagement (11 Prozent) bewerben. Ebenfalls viele Auswahlmöglichkeiten gab es im Bereich des Groß- und Außenhandels sowie für die Lehre als Industriekaufmann (jeweils 7 Prozent). Aber auch ein Berufsabschluss als Kaufmann für Spedition und Logistik oder als Informatikkaufmann (jeweils 4 Prozent) konnte oft erworben werden.

Ein Viertel der Jobs im kaufmännischen Bereich im Saarland und in Rheinland-Pfalz

Die meisten offenen Stellen im kaufmännischen Bereich waren in Bayern (22 Prozent), Nordrhein-Westfalen (19 Prozent) und Baden-Württemberg (17 Prozent) zu besetzen. Gemessen am gesamten Jobangebot je Bundesland liegt der Anteil an Angeboten für Kaufleute im Saarland, in Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt am höchsten (24 Prozent). In Baden-Württemberg hingegen ist der Anteil an gesuchten Fachkräften mit kaufmännischen Berufen (18 Prozent) unter dem bundesweiten Durchschnitt von 20 Prozent.

Sämtliche Bezeichnungen richten sich an beide Geschlechter. Im Sinne einer besseren Lesbarkeit wurde ausschließlich die maskuline Form von Bezeichnungen gewählt. Dies impliziert keinesfalls eine Benachteiligung des anderen Geschlechts.

Über den Adecco Stellenindex

Der Adecco Stellenindex wertet monatlich die Stellenangebote aus 166 Printmedien und 32 Online-Jobbörsen in Deutschland aus.

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