Eine starke Stimme für die Zeitarbeit


Berlin, 16.02.2010. Der Zukunftsvertrag Zeitarbeit e. V. wird Fördermitglied des Bundesverbands Zeitarbeit Personal-Dienstleistungen e. V. (BZA), der die führenden Zeitarbeitsunternehmen Deutschlands vertritt. „Dieser Schritt ist ein klares Signal für eine geschlossenere Arbeitgebervertretung in der Zeitarbeit“, sagt Andreas Dinges, Vorstandsvorsitzender des Zukunftsvertrags Zeitarbeit und Country Manager der Adecco Gruppe Deutschland. Ein Grund dafür liegt in der Struktur der Branche. „Wir vermitteln von der Aushilfskraft bis zum Manager unterschiedliche Berufsgruppen. Da gehen die Ansichten über die Rahmenbedingungen für diesen Wirtschaftszweig zum Teil deutlich auseinander. Mit unserer Kooperation wollen wir nun für mehr Annäherung innerhalb der Branche werben – zum Wohle unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und für den Arbeitsmarkt insgesamt“, so Dinges.

Die Kooperation ist auch eine Antwort auf das Zerrbild, das wegen der fragwürdigen Praktiken einiger Unternehmen entstanden ist und die Zeitarbeit gegenwärtig in ein schlechtes Licht rückt. In den vergangenen Monaten hatten Unternehmen verschiedener Branchen für Schlagzeilen gesorgt, weil sie Mitarbeiter gekündigt und unter Umgehung von Branchentarifverträgen über konzerneigene Zeitarbeitsfirmen zu schlechteren Bedingungen wieder eingestellt hatten. Eine derartige Instrumentalisierung der Arbeitnehmerüberlassung schadet nach Ansicht von Zukunftsvertrag Zeitarbeit und BZA dem Anliegen seriöser Zeitarbeitsunternehmen, den Arbeitsmarkt mit flexiblen Beschäftigungsmodellen zu bereichern. „Auch aus diesem Grund braucht die Zeitarbeit eine starke Stimme in der Öffentlichkeit“, fasst Dinges zusammen.

Ludger Hinsen, Hauptgeschäftsführer des BZA, freut sich darauf, die Zusammenarbeit mit dem Zukunftsvertrag Zeitarbeit zu vertiefen. „Der Verein hat maßgeblich zu dem Dialog beigetragen, den die Zeitarbeitsbranche mit Experten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft führt. Seine Expertise wird uns dabei helfen, die Vertrauensbasis weiter auszubauen und die Debatte über die Zeitarbeit zu versachlichen.“

Über den Zukunftsvertrag Zeitarbeit e. V.:
Im Zukunftsvertrag Zeitarbeit e. V. haben sich vor neun Jahren die führenden Unternehmen der Branche zusammengefunden, die im Jahr 2008 rund 141.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigten und einen Umsatz von 4,4 Milliarden Euro repräsentierten. Ihr Anliegen war und ist es, sich für eine verbesserte öffentliche Wahrnehmung der Zeitarbeit einzusetzen, die Zukunftsfragen der Zeitarbeit zu erörtern und Impulse zu deren Ausgestaltung und Fortentwicklung zu geben. Mehr Informationen unter: www.zukunft-zeitarbeit.de

Pressekontakt:
Cornelia Göbel Zukunftsvertrag Zeitarbeit e. V.
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