Am deutschen Stellenmarkt gilt jedes sechste Angebot vertriebsorientierten Aufgaben. Nahezu die Hälfte davon betrifft den Verkaufsinnendienst, fast ein Viertel den Vertriebsaußendienst. Die übrigen Offerten sind für Callcenter, Marketing und Werbung bestimmt.
Angebotsschwerpunkt ist der Handel:
Der Handel stellt die meisten Stellenofferten für Verkäufer, vor allem für den Innendienst. Die Hälfte der Angebote stammt von Supermärkten, Discountern und Kaufhäusern, 16 Prozent aus dem Textilfachhandel, neun Prozent von Einrichtungshäusern.
Außendienstler werden vom Industriesektor umworben:
In mehr als der Hälfte der Jobangebote von Industrieunternehmen für Akquisition, Betreuung und technischen Service ist der persönliche Kontakt mit dem Kunden gefragt. Das gilt in besonderem Maße für die Pharmaindustrie. Gut 40 Prozent aller Stellenangebote aus dieser Branche gelten allein dem Außendienst. Für die Pharmaberatung sind neben Naturwissenschaftlern und Medizinern auch Bewerber aus medizinischen Pflege- und Laborberufen gefragt.
Von den Offerten aus Maschinenbau und Elektrotechnik betrifft über ein Fünftel vertriebsorientierte Aufgaben. Neben Akquisition und Beratung ist zur Wartung und Instandhaltung von Anlagen und Apparaturen der technische Support vor Ort unverzichtbar.
Dafür werden Maschinenbau- und Elektroingenieure, aber auch Techniker mit Fachschulausbildung, Mechatroniker und Industriemechaniker benötigt.
Finanzdienstleister suchen oft auch freie Mitarbeiter:
Im Dienstleistungsbereich ragen Banken, Versicherungen
und Immobiliengesellschaften mit hohen Angebotsanteilen für Vertriebspositionen heraus. Den gesuchten Bank-, Versicherungs- und Immobilienkaufleuten bietet sich im Außendienst häufig auch freiberufliche Mitarbeit.