Die Geschichte von Adecco

Die heutige Adecco Gruppe ist das Ergebnis von über 50-jähriger Expansion und Wachstum durch Firmenübernahmen auf der ganzen Welt, mit einem Jahresumsatz 2008 in Höhe von 20 Milliarden Euro.
Die Gründerunternehmen Adia und Ecco fusionierten 1996 zum heutigen Weltmarktführer. In Deutschland ist Adecco mit der Dreimarkenstrategie Adecco, DIS und Tuja präsent. Die Hauptverwaltung von Adecco Deutschland befindet sich in Düsseldorf.

Adecco

2009
Patrick De Maeseneire löst Dieter Scheiff als CEO derAdecco Gruppe ab. De Maeseneire, bisheriger Geschäftsführer des Weltmarktführers für Kakao- und Schokoladenprodukte Barry Callebaut, hat in den Jahren 1998 bis 2002 bereits Führungspositionen bei der Adecco Gruppe innegehabt.

2008
Die 2006 verkündete Strategie geht in die zweite Runde: Das höher qualifizierte Geschäft
wird weiterentwickelt. Adecco International überträgt größere operative Verantwortung auf die Länder, um auf dieser Ebene das Geschäft zu fördern.

11. September: Klaus J. Jacobs, Gründer und Ehrenpräsident der Adecco Gruppe, verstirbt.
Jürgen Dormann beendet seine Amtszeit als Vorstands-vorsitzender zum Ende des Jahres; sein Nachfolger wird Rolf Dörig.

2007
Adecco erwirbt die Tuja Gruppe, die Nummer fünf im deutschen Zeitarbeitsmarkt, und stärkt mit dem Zusammenschluss deutlich ihre Marktposition.
Der Zeitarbeitsmarkt ist zu dieser Zeit eine der weltweit am stärksten wachsenden Branchen.

Bei der jährlichen Aktionärsversammlung wird Jürgen Dormann, früherer stellvertretender Vorsitzender, zum Vorstandsvorsitzenden der Adecco Gruppe ernannt. Rolf Dörig wird stellvertretender Vorsitzender. Klaus J. Jacobs, der Mitbegründer von Adecco, gibt sein Mandat zurück.

Adecco Deutschland verlegt den Standort der Hauptverwaltung von Fulda nach Düsseldorf.

2006
Adecco verkündet eine duale Strategie: Neben den Schwerpunkten Office und Industrial erfolgt eine Fokussierung auf höher qualifizierte Spezialgebiete.
Nach der Akquisition der DIS AG, Deutschland, löst Dieter Scheiff Klaus J. Jacobs als CEO der Adecco Gruppe ab. Dominik de Daniel wird Finanzvorstand.

2005
Nach einer strategischen Neuausrichtung etabliert Adecco neben den Geschäftssparten Office und Industrial weitere branchenspezifische Bereiche, wie zum Beispiel Finance und Engineering.

Adia

1980–1996
1986 wird Adia zum europäischen Marktführer.
Adias Erfolg hängt zum größten Teil von der Fokussierung auf qualitative und hochwertige
Dienstleistungen ab. Die Neunzigerjahre bringen einen wachsenden Trend in Richtung spezialisierte Qualifikationen, wie zum Beispiel Rechnungswesen und Textverarbeitung inklusive Inhouse-Trainingsprogrammen.
Der Schritt zum „Professional Staffing” beinhaltet auch den Gesundheitsbereich. Ab 1986 werden in diesem Bereich wichtige Akquisitionen in den USA getätigt.

1961–1980
In den Sechzigerjahren öffnet Adia Büros in
verschiedenen europäischen Ländern und unternimmt 1972 mit einer Dependance in Menlo, Kalifornien, ihren ersten Schritt nach Übersee.
1974 rekrutiert Lavanchy Martin O. Pestalozzi und eine Expansionsphase durch verschiedene Firmenübernahmen
beginnt. In den kommenden zwölf Jahren kauft Adia über 85 Unternehmen, verdreifacht ihre Größe und fasst Fuß in mehr als einem Dutzend Ländern, inklusive Frankreich (1975) und Britannien (1977), wo Adia den Markt-führer Alfred Marks Bureau Ltd. kauft.

1962
Die erste Adia-Niederlassung wird in Deutschland (Hamburg) eröffnet.

1957
Adia SA wird in Lausanne, Schweiz, von Henri Ferdinand Lavanchy gegründet.
Die Firma konzentriert sich auf die Überlassung von kaufmännischen Mitarbeitern und wächst schnell innerhalb der Schweiz, bevor sie ins Ausland expandiert.

 

2004
Adecco expandiert sehr stark in Deutschland und eröffnet 60 neue Standorte. Zeitgleich startet Adecco Deutschland ihre Serviceoffensive und
bietet als erster Personaldienstleister Garantien für Kunden und Mitarbeiter.

2003
Ein Meilenstein in der deutschen Zeitarbeitsbranche: Der erste Tarifvertrag wird ausgehandelt und tritt zum zum 1. April 2004 in Kraft (BZA-DGB-Tarifgemeinschaft).

2002
Adecco Deutschland übernimmt die Onlinejobbörse Jobpilot.

2001
Integration von Olsten/OFFiS in die Adecco Gruppe.

1997–2000
Durch die Übernahme von TAD Resources
International, Massachusetts, im Jahr 2000 und Adecco Olsten Staffing of Melville (NY) wird Adecco die Nummer eins in den Vereinigten Staaten. Im selben Jahr erwirtschaften die fusionierten Unternehmen zusammen einen Umsatz von über 11,6 Milliarden Euro.

Es wird in EDV-Systeme investiert:
Die Anmelde- und Suchfunktionen werden über das Internet möglich. Dadurch wird der Kundenbedarf mit den
Mitarbeiterprofilen abgeglichen, wodurch Adeccos Reputation als effizientester Personaldienstleister
in der Industrie gestärkt wird. Das reale Niederlassungsnetzwerk schafft weiterhin die lokale Nähe.

1996
Adia und Ecco fusionieren zu Adecco. Zwei der
drei weltgrößten Personaldienstleister mit sich gegenseitig ergänzenden Profilen verschmelzen zu einem starken weltweiten Unternehmen mit einem Jahresumsatz von über 5,4 Millionen Euro.
Prozesse werden kombiniert, um ein globales Netzwerk von 2500 Niederlassungen zu formen.
Das neue Unternehmen hat eine außergewöhnliche Breite und Qualität an Dienstleistungen. Adecco vermittelt täglich rund 250000 Menschen einen
Arbeitsplatz.

 

Ecco

 

1990–1996
Angefangen in den späten Achtzigerjahren stärken weitere Akquisitionen die Basis der hoch qualifizierten, spezialisierten Bereiche. Gleichzeitig wird auch in soziale Programme, die sich auf ältere Arbeitnehmer fokus-sieren, investiert.

1991 erkennt Klaus J. Jacobs, bis dato Geschäftsführer des Kaffeehandelshauses Joh. Jacobs + Co., die große Rolle und das Wachstumspotenzial der Industrie in Bezug auf die Schaffung von Arbeitsplätzen.
Er investiert in Adia und wird Hauptaktionär.

1980–1990
Expansion nach Übersee, inklusive Australien,
Neuseeland, Japan, China (Hongkong) und Kanada.
Ecco fokussiert sich aber auch auf den heimischen Markt: Mitte der Achtzigerjahre ist Ecco Marktführer in Frankreich, ein Jahrzehnt später die Nummer zwei weltweit. Das Wachstum von Ecco, aber auch das von Adia ist Teil eines breiten Trends: Die Zeitarbeitsbranche wird die weltweit am
drittschnellsten wachsende Branche in den Achtzigerjahren.
Adias Martin O. Pestalozzi stellt 1985 fest: „Wir wollen ausgeglichenes Wachstum; wir möchten nicht als der Größte, sondern als der Beste auf dem Markt wahrgenommen werden.”

1964
Philippe Foriel-Destezet gründet Ecco in Lyon, Frankreich.
Dort ist das Unternehmen in den frühen 1980er-Jahren der größte Anbieter im Bereich Arbeit-nehmerüberlassung.