Adecco
2009
Patrick De Maeseneire löst Dieter Scheiff als CEO derAdecco Gruppe ab. De Maeseneire, bisheriger Geschäftsführer des Weltmarktführers für Kakao- und Schokoladenprodukte Barry Callebaut, hat in den Jahren 1998 bis 2002 bereits Führungspositionen bei der Adecco Gruppe innegehabt.
2008
Die 2006 verkündete Strategie geht in die zweite Runde: Das höher qualifizierte Geschäft
wird weiterentwickelt. Adecco International überträgt größere operative Verantwortung auf die Länder, um auf dieser Ebene das Geschäft zu fördern.
9. September: Klaus J. Jacobs, Gründer und Ehrenpräsident der Adecco Gruppe, verstirbt.
Jürgen Dormann beendet seine Amtszeit als Vorstands-vorsitzender zum Ende des Jahres; sein Nachfolger wird Rolf Dörig.
2007
Adecco erwirbt die Tuja Gruppe, die Nummer fünf im deutschen Zeitarbeitsmarkt, und stärkt mit dem Zusammenschluss deutlich ihre Marktposition.
Der Zeitarbeitsmarkt ist zu dieser Zeit eine der weltweit am stärksten wachsenden Branchen.
Bei der jährlichen Aktionärsversammlung wird Jürgen Dormann, früherer stellvertretender Vorsitzender, zum Vorstandsvorsitzenden der Adecco Gruppe ernannt. Rolf Dörig wird stellvertretender Vorsitzender. Klaus J. Jacobs, der Mitbegründer von Adecco, gibt sein Mandat zurück.
Adecco Deutschland verlegt den Standort der Hauptverwaltung von Fulda nach Düsseldorf.
2006
Adecco verkündet eine duale Strategie: Neben den Schwerpunkten Office und Industrial erfolgt eine Fokussierung auf höher qualifizierte Spezialgebiete.
Nach der Akquisition der DIS AG, Deutschland, löst Dieter Scheiff Klaus J. Jacobs als CEO der Adecco Gruppe ab. Dominik de Daniel wird Finanzvorstand.
2005
Nach einer strategischen Neuausrichtung etabliert Adecco neben den Geschäftssparten Office und Industrial weitere branchenspezifische Bereiche, wie zum Beispiel Finance und Engineering.
Adia
1980–1996
1986 wird Adia zum europäischen Marktführer.
Adias Erfolg hängt zum größten Teil von der Fokussierung auf qualitative und hochwertige
Dienstleistungen ab. Die Neunzigerjahre bringen einen wachsenden Trend in Richtung spezialisierte Qualifikationen, wie zum Beispiel Rechnungswesen und Textverarbeitung inklusive Inhouse-Trainingsprogrammen.
Der Schritt zum „Professional Staffing” beinhaltet auch den Gesundheitsbereich. Ab 1986 werden in diesem Bereich wichtige Akquisitionen in den USA getätigt.
1961–1980
In den Sechzigerjahren öffnet Adia Büros in
verschiedenen europäischen Ländern und unternimmt 1972 mit einer Dependance in Menlo, Kalifornien, ihren ersten Schritt nach Übersee.
1974 rekrutiert Lavanchy Martin O. Pestalozzi und eine Expansionsphase durch verschiedene Firmenübernahmen
beginnt. In den kommenden zwölf Jahren kauft Adia über 85 Unternehmen, verdreifacht ihre Größe und fasst Fuß in mehr als einem Dutzend Ländern, inklusive Frankreich (1975) und Britannien (1977), wo Adia den Markt-führer Alfred Marks Bureau Ltd. kauft.
1962
Die erste Adia-Niederlassung wird in Deutschland (Hamburg) eröffnet.
1957
Adia SA wird in Lausanne, Schweiz, von Henri Ferdinand Lavanchy gegründet.
Die Firma konzentriert sich auf die Überlassung von kaufmännischen Mitarbeitern und wächst schnell innerhalb der Schweiz, bevor sie ins Ausland expandiert.